Homepage von Heinrich Stenzaly

Zur Meditation

Textfeld: Lesejahr Reihe C
1. Adventssonntag
28. November 2021
 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres. Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn
in einer Wolke kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn dies beginnt,
dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe. Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die
Sorgen des Alltags euer Herz nicht beschweren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht  wie eine Falle; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet  allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt!

Lk 21, 25–28.34–36

 

 

Ein gewaltiges Bild über das, was geschehen wird, wenn das Ende der Weltgeschichte hereinbricht über die Erde. Aber wer glaubt denn noch, daß Gott, der Menschensohn in Herrlichkeit erscheinen wird? Und doch ist es die Wahrheit. Alles irdische und menschliche ist vorläufig und verliert seine Kraft, seine Macht, seine Schönheit. Am Ende muß alles bestehen können vor den Augen eines unbestechlichen Richters: Jesus Christus, dem Menschensohn. Schon heute haben viele Menschen Angst; Menschen, die nicht blindlings dahinleben wie die Lemminge, sondern ein wenig weiter zu schauen vermögen, als bis zu nächsten Ecke. Wie tröstlich ist dann doch die Aufforderung Jesu bei all dem, was kommt: „Richtet euch auf und erhebt euer Haupt“, also schaut auf, habt Mut. Das Ende ist ja nach Gottes Willen nicht Vernichtung sondern Befreiung, Erlösung von allem, was uns in diesem Leben bedrängt.

 

 

Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters

 

Dezember

Für die Katechisten: Beten wir für die Katechisten, die bestellt sind, das Wort Gottes zu verkünden: Sie mögen in der Kraft des Heiligen Geistes mutig und

kreativ dafür Zeugen sein.

 

Januar

Menschliche Verbrüderung: Möge der Herr uns die Gnade geben, in voller Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern anderer Religionen zu leben, füreinander zu beten, offen für alle.

 

 

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Textfeld: Unwetter über Bayern
(Quelle: bing.com/images)