Homepage von Heinrich Stenzaly

Zur Meditation

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.

Schwestern und Brüder!
Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem anderen durch denselben Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, einem anderen in demselben Geist Glaubenskraft, einem anderen – immer in dem einen Geist – die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem anderen Kräfte, Machttaten zu wirken, einem anderen prophetisches Reden, einem
anderen die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem anderen  verschiedene Arten von Zungenrede, einem anderen schließlich die Gabe, sie zu übersetzen. Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.

1. Kor. 12, 4–11

 

 

Das von Paulus hier verwendete Bild des Leibes für das Zusammenwirken der vielen Menschen einer Gemeinschaft macht mir deutlich, woran es heute in unserer Kirche und auch der ganzen menschlichen Gesellschaft (von Gemeinschaft kann man heute kaum mehr sprechen) fehlt: an Solidarität. Keiner kann alles, aber alle gemeinsam vermögen viel, wenn sie sich auf die Bündelung ihrer Kräfte besinnen. Heute aber sind viele überfordert, weil man von ihnen Alleswissen und Alleskönnen erwartet.

Wie hilfreich ist es zu wissen, daß ich dort, wo ich nicht mehr weiter weiß oder kann ein anderer mit seinen Fähigkeiten mir zur Seite steht, so wie ich auch bereit bin, meine Fähigkeiten auch anderen zu schenken. Und keiner weiß alles, wir alle sind auf die Erfahrung und das Wissen anderer angewiesen. Nicht Rechthaberei sondern aufmerksames Hören aufeinander ist auch heute der einzige Weg, miteinander weiter zu kommen und nicht auf der Stelle zu treten in dauernder Feinseligleit.

 

 

Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters

 

Februar

Gewalt gegen Frauen: Wir beten für Frauen, die Opfer von Gewalt sind, daß sie von der Gesellschaft geschützt werden und daß ihr Leiden beachtet und beachtet wird.

 

März

Sakrament der Versöhnung: Laßt uns beten, dass wir das Sakrament der Versöhnung mit neuer Tiefe erfahren, um die unendliche Barmherzigkeit Gottes zu schmecken.

  

 

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Textfeld: Ablehnung macht krank
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3. Jahressonntag

Lesejahr Reihe C