Meditation

 zum 20. Sonntag im Jahreskreis B

19.08.2018

 

 

 

Mittelalterliche Darstellung der Kirche („Regina Ecclesia“) mit den Gläubigen 

im Garten der Freuden, Herrad von Landsberg (um 1180)

Lesung aus dem Brief an die Epheser

Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist. Berauscht euch nicht mit Wein - das macht zügellos -, sondern lasst euch vom Geist erfüllen! Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres Herrn!

Eph 5, 15-20

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Jesus sprach zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

 Joh 6, 51-58

"Da murrten sie und sagten....". Ist das nicht auch die Haltung heute vieler auch in der Kirche. Es ist nichts mehr gut! Mit einer solchen - zugegebenermaßen - s e h r unvollkommenen und an ihrer Sendung schuldig gewordenen und immer wieder schuldig werdenden Kirche möchten viele nichts mehr zu tun haben. Wir blenden nur zu gerne aus, daß auch jeder Einzelne von uns in der Art, wie wir leben und handeln dazu beiträgt, dieses Antlitz der Kirche zu beschmutzen.

 Erst wenn wir eingestehen, daß es nichts Besseres gibt, um Menschen noch Hoffnung und Zuversicht zu geben als die Botschaft Jesu, dann können wir als Kirche bestehen, auch in der Zukunft.

Das heißt aber auch, eine neue Beziehung einzugehen zu der von Christus geschenkten Gabe: zu IHM, dem lebendigen d.h. Leben spendenden Herrn, der sich uns in der Gestalt des Brotes selbst schenkt.

In der Gemeinschaft der Eucharistie haben wir Gemeinschaft nicht nur untereinander, die wir jetzt zusammen sind, sondern mit allen, die je an dieser Speise teil gehabt haben. Die für unsere Augen Toten sind mitten unter uns und haben auch heute Teil an unserem Leben. In der Gemeinschaft mit Christus haben wir auch bleibend Gemeinschaft mit ihnen. Sie haben Teil an dem ewigen Leben, das uns der Herr schenkt und allen, die uns vorausgegangen sind. Jede Eucharistiefeier ist ein Hineingenommen werden in die unzählige Schar derer, die vor Gott stehen in der Vollendung des ewigen Lebens.

Das ist der Grund für unser Lob und unseren Dank, für unser gemeinsames Singen und Beten im Gottesdienst von dem die heutige Lesung aus dem Epheserbrief schreibt. Für einen Augenblick treten wir heraus aus den Nöten und den Boshaftigkeiten dieser Welt in die heile und vollendete Welt, wie Gott sie von Anfang an wollte.

 

 

 

Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters

August

Wertschätzung der Familien: Alle ökonomischen und politischen Entscheidungen mögen in großer Wertschätzung der Familie getroffen werden.

September

Die Jugend Afrikas: Um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas.

 

 

 

 

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Erklärung der Bischöfe

zur gemeinsamen Kommunion

konfessionsverschiedener Ehepaare