Homepage von Heinrich Stenzaly

Zur Meditation

2. Ostersonntag B

11. April 2021

 

Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters

  April

Für grundlegende Rechte: Beten wir für jene, die im Einsatz für fundamentale Rechte in Diktaturen, autoritären Regimen und in Krisenzeiten sogar in Demokratien, ihr Leben riskieren.

 

Mai

Die Welt der Finanzen: Beten wir für die in der Welt der Finanzen verantwortlichen, dass sie zusammen mit den Regierungen diese Welt gut ordnen und so die Bürger vor den Gefahren der von der Realwirtschaft entkoppelten Finanzmärkte schützen

 

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden
bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine   Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt  hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie
erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

Thomas, der Dídymus – Zwilling – genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen   Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine  Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Joh. 20, 19–31

 

Wie tröstlich, daß es unter den Aposteln einen Menschen, wie Thomas gibt. Endlich mal einer, der den Mut hat, sich nicht einfach auf das Hörensagen zu verlassen, sondern selbst nachprüfen zu wollen, was Sache ist. Es wird nicht erzählt, ob Thomas wirklich seine Finger und seine Hand in die Wunden Jesu gelegt h hat. Das ist letztlich unerheblich. Später werden die Jünger verkünden: „Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben vom Wort des Lebens  ……… das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt“ (1. Joh. 1,1ff).

Diese Erfahrung, dieses erworbene Wissen ist dann durch die Gemeinschaft der Kirche in die Welt hinein getragen worden und wird bis heute in ununterbrochener Wissens– und Erzähltradition weiter gegeben worden — bis heute.

Jesus-Ikone aus der Abbas-Kommunität

Quelle: (Wikimedia)