Homepage von Heinrich Stenzaly

Zur Meditation

Textfeld: 25. Jahressonntag
Lesejahr Reihe B
19. September 2021
 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.


Jesus und seine Jünger zogen durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er belehrte seine Jünger und sagte zu ihnen: Der Menschensohn
wird in die Hände von Menschen ausgeliefert und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen. Aber sie verstanden das Wort nicht,
fürchteten sich jedoch, ihn zu fragen. Sie kamen nach Kafárnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr auf dem Weg gesprochen? Sie schwiegen,
denn sie hatten auf dem Weg miteinander darüber gesprochen, wer der Größte sei.
Da setzte er sich, rief die Zwölf
und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.

Mk 9, 30–37

 

 

Es ist schon eigenartig, da spricht Jesus von seinem Tod und seine Jünger hören überhaupt nicht zu. Andernfalls wären sie doch mehr erschrocken gewesen und hätten nachgefragt. So aber interessiert sie das von Jesus ihnen Gesagte fast nicht nicht, denn anderes ist wichtiger: Wer ist von uns der Größte? Kennen wir das? ……..

Für mich stellt sich da doch die Frage: Wie höre ich eigentlich hin, wenn andere mir von sich erzählen, was für sie jetzt wichtig ist, wie offen bin ich, wenn Menschen mit einem Anliegen auf mich zukommen?  Wie ertrage ich es  auf dem letzten Platz ganz unten. Wer ist mir wichtig geworden von Menschen, die ganz unten sind? Schaue ich voll Neid und Mißgunst auf „die da oben“ und übersehe dabei die „da unten“?

Noch eines: Jesus nimmt seine Jünger beiseite, weg von der lärmenden Öffentlichkeit. Wir brauchen solche Auszeiten, herausgenommen zu sein aus dem Alltag des Lebens, damit wir Zeit haben, auf ihn zu hören und auf das, was er uns sagen will.

 

Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters

 

September

Um umweltbewußt nachhaltigen Lebensstil: Beten wir, dass wir alle mutige Entscheidungen für einen einfachen und umweltbewußt nachhaltigen Lebensstil treffen und uns über die jungen Menschen freuen, die hierin ganz entschieden leben.

 

Oktober

Um missionarische Jünger: Beten wir, dass alle Getauften für das Evangelium eintreten, bereit für die Sendung eines Lebens, das die Freude an der frohen Botschaft bezeugt.

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Jesus und die Kinder